Der Schadstoffindex der amerikanischen Botschaft in Peking für den besonders gesundheitsgefährdenden Feinstaub kletterte am Samstag über die Rekordmarke von 600. Am Nachmittag Ortszeit wurde sogar ein Spitzenwert von 699 erreicht.
«Das habe ich noch nie erlebt», sagte ein Pekinger, der den Index seit vielen Jahren verfolgt. Früher endete die Skala der US-Botschaft bei 500. Nur unter 50 gilt die Luft als «gut», über 300 bereits als «gefährlich».
Ärzte warnten davor, dass die extrem hohen Schadstoffkonzentrationen Schlaganfälle, Herzerkrankungen, Atemwegsleiden, Geburtsschäden oder Krebs auslösen können. Trotz des massiven Smogs wurden allerdings keine Fahrverbote für Autos oder Produktionsbeschränkungen für Fabriken verhängt.
