Respekt oder Politik?
Mehrere Sherpas sagten der Nachrichtenagentur dpa, sie wollten aus Respekt vor ihren toten Freunden und Familienangehörigen in dieser Saison nicht weiter gehen. Westliche Bergführer berichteten hingegen aus dem Basislager, es sei vor allem um Politik gegangen. Radikale Gruppen hätten die Tragödie am Everest benutzt, um ihren Einfluss auszubauen, schreibt etwa der US-Bergsteiger Greg Paul.
Keine Entspannung
Die nepalesische Regierung war den Forderungen der Sherpas im Basislager nachgekommen und hatte mehr Geld für Verletzte und höhere Zahlungen an ihre Familien im Todesfall zugesagt. Trotzdem entspannte sich die Situation nicht. Von den Tumulten unbeeinflusst seien Teams, die den Everest von der chinesischen Seite aus besteigen wollen, berichteten Expeditionsteilnehmer.
