Anzeige

Seebeben: 25 Mio. Franken für Soforthilfe

Bundespräsident Joseph Deiss sprach den Angehörigen aller Opfer das Beileid aus.
Donnerstag, 30. Dezember 2004
Bern - Die Schweiz hat zusätzliche 25 Mio. Franken Nothilfe für die von Flutwellen verwüsteten Landstriche in Asien gesprochen. Das beschloss der Bundesrat an einer Telefonkonferenz.
Damit sei es aber nicht getan, sagte Bundespräsident Joseph Deiss vor den Medien in Bern. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA habe darum den Auftrag erhalten, für den Wiederaufbau ein Programm auszuarbeiten. Zudem soll auf internationaler Ebene eine Hilfskonferenz einberufen werden.

Den Angehörigen aller Opfer sprach Deiss im Namen des Bundesrates und des Schweizer Volkes das Beileid aus. Angesichts der Riesenkatastrophe sei Solidarität angebracht - und die Bevölkerung der Schweiz erfülle dieses Gebot vorbildlich.

Teilnahme an Trauerfeier

Deiss unterstützte die nationale Trauerfeier vom kommenden Mittwoch. Der neue Bundespräsident Samuel Schmid, Aussenministerin Micheline Calmy-Rey und er selbst würden teilnehmen.

Die drei Landeskirchen organisieren die Feier am kommenden Mittwoch um 16.30 Uhr im Berner Münster, wie sie mitteilten. Zur öffentlichen Trauerfeier seien insbesondere auch Menschen aus den betroffenen Ländern und Religionsgemeinschaften geladen, die in der Schweiz lebten, schreiben die Kirchen in einem Communiqué.

fest/sda