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Schweizer Unternehmen gründen Klimastiftung

Die Klimastiftung plant, Projekte aus verschiedenen Bereichen mit jährlich 1,5 Millionen Franken zu unterstützten.
Freitag, 4. Juli 2008
Zürich - Elf Unternehmen haben die Klimastiftung Schweiz gegründet. Ihr Ziel ist, mittels Massnahmen die Energieeffizienz zu erhöhen und zu einem verbesserten Klimaschutz beizutragen. Unterstützt werden sollen in erster Linie die KMU.
Konkret sieht die Stiftung vor, die aus der CO2-Lenkungsabgabe an die Unternehmen zurückfliessenden Gelder vollumfänglich für Klimaschutzprojekte einzusetzen, wie es an einer Medienkonferenz in Zürich hiess.

Zu den Gründungsunternehmen gehören nebst anderen die Allianz Suisse, die Banken Sarasin, Pictet & Cie, Vontobel und Raiffeisen sowie die Versicherungsgesellschaften Swiss Life und Swiss Re.

Obschon viele Unternehmen bereits Massnahmen zum Klimaschutz umgesetzt haben, seien in diesem Bereich verstärkte Anstrengungen nötig, sagte Gody Müller, Präsident des Energie-Modells Zürich, das die Klimastiftung initiiert hat.

Projekte finanziell unterstützen

Die Klimastiftung plant, Projekte aus verschiedenen Bereichen mit jährlich 1,5 Millionen Franken zu unterstützten. Dazu zählen Massnahmen zur CO2-Reduktion und zur Steigerung der Energieeffizienz bei energieintensiven KMU.

Ebenfalls fördern will die Stiftung innovative Jungunternehmen sowie marktreife Produkte aus dem Bereich Klimaschutz. Auch technologische Forschungsanstrenungen sollen unterstützt werden.

Michael Kaufmann, Vizedirektor des Bundesamtes für Energie, bezeichnete die Gründung der Klimastiftung als «wichtige symbolische Handlung». Flankierende staatliche Massnahmen seien nötig, doch brauche es auch das freiwillige Engagement der Wirtschaft. Diese Balance müsse weitergeführt werden.

smw/sda