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Schweiz hat bitterkalte Nacht hinter sich - minus 31 Grad gemessen

Vielerorts war heute Nacht die kälteste Nacht dieses Winters.
Ein Amsel Männchen frisst an einem verschneiten Apfelbaum von den hängen gebliebenen Äpfeln.
Blick von der Waid auf Zürich verschneites Quartier Aussersihl mit rauchenden Kamine.
Verschneite Bäume entlang der Sihl.
Die Münsterterrasse präsentiert sich nach ersten Schneefällen in winterlichem Weiss.
Das Bundeshaus präsentiert sich nach ersten Schneefällen in winterlichem Weiss.
Dienstag, 30. November 2010
Bern - Sternenklar und windstill, aber bitter kalt war es in der Nacht auf Dienstag. Im Sibirien der Schweiz, in La Brévine im Neuenburger Jura, sank das Thermometer auf -31,4 Grad Celsius, wie SF Meteo und Meteomedia mitteilten.
Im Oberengadin und am Ofenpass wurden laut Meteonews -25 Grad gemessen. Auch im Flachland sanken die Temperaturen nach Angaben der Wetterdienste stellenweise unter -15 Grad. Dort waren Mathod VD mit -18 und Bern-Belpmoos mit -16 Grad Spitzenreiter.

In Bern und in Schüpfheim LU im Entlebuch waren es -13,4 Grad, in Tänikon TG -12,7 Grad und in Pruntrut sowie auf dem Flughafen Zürich -10,3 beziehungsweise -10,2 Grad.

Diese Temperaturen stellen jedoch keine absoluten Rekordwerte dar, schreibt SF Meteo. Dass es aber bereits im November so kalt werde, sei doch ziemlich selten. Je nach Standort sei dies seit über 20 bis 30 Jahren nicht mehr der Fall gewesen.

ade/sda