In Piotta TI gab es einen neuen Februarrekord mit 17,2 Grad. Auch auf dem Cimetta TI auf 1661 Metern über Meer wurde mit 14,1 Grad ein Rekordwert erreicht. Grund dafür war eine Kombination von Hochdruckeinfluss, warmer Luftmasse und viel Sonnenschein.
Nachdem die sibirische Kälte in der ersten Monatshälfte vorherrschte, bestimmt nun ein kräftiges Hoch mit Zentrum über der Biskaya das Wetter im Alpenraum. In Teilen der Schweiz ist es bis zu 30 Grad wärmer als vor zwei Wochen, teilten die Wetterdienste mit.
Historische Trockenheit
Die Kältewelle Anfang Monat liess beinahe vergessen, dass es im Februar «dramatisch trocken» war, teilte MeteoSchweiz am Freitag mit. Der Monat sei nicht nur «historisch kalt», sondern auch «historisch trocken» gewesen.
Die Pegelstände der Schweizer Gewässer sind gegen Ende dieses Winters verbreitet 50 Prozent niedriger als im langjährigen Durchschnitt. Die Flüsse im Genfersee-Becken, im Jura und in den Voralpen sind davon besonders betroffen.
