Die Messungen übernehmen zwei bereits bestehende Komponenten: Zum einen erfassen zahlreiche Windradare in ganz Europa die Windverhältnisse, die für die horizontale Verbreitung der Aschepartikel entscheidend sind. Zweitens vermessen über 200 lasergestützte Messinstrumente, sogenannte Ceilometer, Aerosole und Aschepartikel in der Atmosphäre.
Wind und Partikel vermessen
Aus den kombinierten Daten lässt sich die vertikale und horizontale Ausbreitung der Aschewolken ableiten. Das Projekt benötige somit keine neue Infrastruktur, schreibt MeteoSchweiz. Einzig ein zentraler Server solle aufgebaut werden, um die Daten zu sammeln, Qualitätskontrollen durchzuführen und die Messungen in Echtzeit den Nutzern zur Verfügung zu stellen.
E-PROFILE wurde von EUMETNET lanciert, dem Verbund der europäischen Wetterdienste, dessen Gründungsmitglied die Schweiz ist. Das neue Projekt ist Teil des Composite Observing System EUCOS, dem Beobachtungsprogramm von EUMETNET.
