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Schon wieder Öl im Meer ausgelaufen

Aus dem Tanker liefen 2000 Tonnen Rohöl aus. (Symbolbild)
Vorbereitungen in Venice (Los Angeles).
Vorbereitungen am Hafen.
Der saubere Hafen wurde entladen und bereit gemacht für den Einsatz in Dauphin Island, Alabama.
Miguel Flores und Saul Ortiz setzten Lichter, damit die Boote und Schiffe in der Nacht die Abgrenzung sehen.
Hier werden die Markierungen auf der Karte eingezeichnet.
Bauarbeiten am Unterwasser Öl-Sammlungssystem.
Der "Breton National Wildlife Refuge" in der Nähe des Venice Beach in Los Angeles.
Vorbereitungen für den Schutz an der Küstenlinie.
Der USCG Captain Steve Pouin und der Ersatz Co-Koordinator schauen sich die Situation am Golf an.
BP veranstaltet Sicherheits-Klassen für die Bevölkerung rund um Venice, LA.
Dienstag, 25. Mai 2010
Singapur - In der Strasse von Singapur hat sich ein schwerer Schiffsunfall ereignet. Nach Angaben der Singapurer Hafenverwaltung liefen dabei schätzungsweise 2500 Tonnen Rohöl aus.
Ein malaysischer Tanker und ein Frachter aus dem Karibikstaat St. Vincent und die Grenadinen stiessen auf der vielbefahrenen Route zusammen. Zahlreiche Schiffe waren im Einsatz, um das Öl mit Hilfe von Schwimmbarrieren einzudämmen.

Vier Patrouillenboote und drei private Schiffe mit Ausrüstung zur Ölbekämpfung seien an der Unglücksstelle im Einsatz, teilte die Hafenverwaltung mit. «Es wird weiter daran gearbeitet, den Ölteppich einzudämmen», hiess es in der Mitteilung.

Der Zusammenstoss ereignete sich demnach kurz vor dem Morgengrauen 13 Kilometer vor der Küste des Inselstaates. Verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand.

10 Meter langer Riss

Beide Schiffe gingen nach der Havarie vor Anker. Die Nachbarstaaten Indonesien und Malaysia wurden informiert, wie die Hafenverwaltung mitteilte.

Durch die Kollision entstand ein zehn Meter langer Riss in der Aussenhaut des malaysischen Tankers. Der malaysische Reeder AET erklärte, der Tanker «Bunga Kelena 3» sei vom Bug des Frachters gerammt worden.

Schnelle Reaktion der BEhörden verhindern schlimmeres

Durch die Kollision ist eine schwere Schädigung der Umwelt zu erwarten. Experten gehen aber davon aus, dass die schnelle Reaktion der Behörden schlimmere Folgen des Unfalls verhindern könnte.

«Ich denke, dass das unter Kontrolle gebracht werden kann. 2000 Tonnen können nicht soviel Schaden anrichten, wenn die Rettungsmannschaften schon vor Ort sind», sagte ein Experte, der nicht namentlich genannt werden wollte.

 

fest/sda