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Schneegestöber: Die US-Ostküste steht still

New Yorks Kinder rodelten im Central Park.
Donnerstag, 11. Februar 2010
New York - Im Osten der USA leiden die Menschen weiter unter meterhohen Schneewehen, glatten Strassen und eisigen Temperaturen. Vor allem im Städte-Dreieck Washington-Philadelphia-Baltimore ist das öffentliche Leben grösstenteils zum Erliegen gekommen.
In Washington wurde ein 111 Jahre alter Schneerekord gebrochen, nachdem am Mittwoch die zweite Schneefront binnen einer Woche über die Region hinweggezogen war. Schon jetzt ist dieser Winter dort der schneereichste seit Beginn der Aufzeichnungen.

In der Hauptstadt und Umgebung wurden sogar Schneepflüge streckenweise nicht mit den Schneemassen fertig und gaben auf. Mehrere Fernstrassen wurden geschlossen. Weit mehr als zehntausend Menschen waren in der Region Medien zufolge abermals ohne Strom - am Wochenende waren es zeitweise über 200'000.

Keine Hektik mehr in New York

Auch in New York - wohin sich die Wetterfront verlagerte - wurde das gewohnt hektische Leben durch den Schnee gebremst. Der Wetterdienst meldete am späten Mittwochabend zwischen 22 und 32 Zentimeter Schnee aus den New Yorker Stadtbezirken.

Am höchsten lag die weisse Pracht in der Bronx und jenseits des Hudsons, in Newark New Jersey. Der Flughafen John F. Kennedy musste sich aus etwa 20 Zentimeter Schnee freischaufeln. Bürgermeister Michael Bloomberg schickte 1600 Schneepflüge auf die Strassen der Acht-Millionen-Metropole.

Weiter nordwestlich freute man sich dagegen über Schnee: In den Cypress Mountains oberhalb der kanadischen Olympiastadt Vancouver entspannte ein überraschender Schneesturm rechtzeitig vor dem Start der Winterspiele das bange Warten auf die weisse Pracht.

 

fkl/sda