Am Samstag lag die Schneefallgrenze noch etwas höher und die Temperaturen im Schnitt bei 3 Grad. Am Sonntag dagegen war es kalt und nass, «eine perfekte Möglichkeit, um den Estrich aufzuräumen», sagte Ambühl. Die Sonne zeigte sich denn auch wenig, am meisten in Zermatt mit 3,8 Stunden.
Obwohl der Wind im Mittelland mit bis zu 50 km/h wehte, habe der so genannte «Windchill-Effekt» keine Rolle gespielt, ergänzte Ambühl. Dabei handelt es sich um die auf der Haut spürbare Temperatur, die mit zunehmender Windstärke kälter wird. Sehr stark blies es in Neuchtel mit 65 km/h.
In den Bergen bis einem Meter Schnee
Die Flocken fielen seit Samstagabend zwar bis ins Flachland, blieben im Schnitt aber bloss zwischen einem und vier Zentimetern liegen. Auf dem Säntis kamen gegen 10 Zentimeter zusammen. In den Bergen liegt zwischen einem halben und einem Meter Schnee.
Weihnachtsprognose
Eine Prognose, ob es weisse Weihnachten geben wird, wollte Ambühl nicht wagen. Dazu sei es noch zu früh. «Es ist aber möglich, dass es am kommenden Samstag viel Schnee gibt», fügte er an. Laut MeteoNews stehen die Chancen für weisse Weihnachten bei 20 bis 30 Prozent.
