Oberhalb von 2500 Metern fielen in Graubünden, Glarus und im Wallis 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee, auf 2000 Metern Höhe waren es noch 5 bis 15 Zentimeter. In Arosa lag am Morgen 5 Zentimeter Neuschnee, wie Meteonews mass.
Ansonsten reichte es zu einem weissen Flaum. Auf vielen Alpenpässen herrschten winterliche Verhältnisse, so auf Susten, Flüela, Gotthard, Bernina, Ofenpass, Umbrail, Julier, Forcla di Livigno und Grimsel.
Im Tagesverlauf schwebten weitere Flocken herunter - wieder in den zentralen und östlichen Alpen. Grund für die tiefen Temperaturen ist die dieses Jahr etwas verspätete Schafskälte.
Hochwasservorhersage aufgehoben
Was oben flockenförmig liegenblieb, ging im Flachland flüssig nieder. Die beträchtlichen Regenmengen der letzten Tage liessen Flüsse und Bäche anschwellen. Das Bundesamt für Umwelt BAFU gab am Samstag eine Hochwasservorhersage heraus. Da die Abflussspitzen unter den Erwartungen blieben, hob es die Vorhersage wieder auf.
Die Temperaturen blieben unter dem Eindruck der Kaltfront und der Niederschläge tief. Am Samstag wurde es auf der Alpennordseite verbreitet 13 bis 15 Grad, am Sonntag erreichte das Thermometer lediglich 12 bis 13 Grad.
Wegen Hochwassers wurde am Samstag die Rheinschifffahrt zwischen Basel und Birsfelden sowie der Fährbetrieb und die Kleinschifffahrt zwischen Basel und Rheinfelden gesperrt. Am Pegel Basel-Rheinhalle herrschte die Hochwasser-Alarmstufe 1, wie die Schweizerischen Rheinhäfen mitteilten.
