«Diese Studie bestätigt bisherige Forschungen und geht noch weiter», sagte Co-Autor David Fahey von der US-Wetter- und Klimabehörde NOAA laut Mitteilung. Die Art und Weise, wie Russpartikel sich auf den Klimawandel auswirkten, sei allerdings sehr unterschiedlich und komplex.
So könnten die Partikel beispielsweise von der Sonne kommende Wärme absorbieren oder auf Schnee und Eis fallen und diese zum Schmelzen bringen. Sie förderten aber auch die Wolkenbildung, was sowohl kühlende als auch erwärmende Effekte habe.
Eine Reduktion der Russpartikel-Emission könne der Klimaerwärmung entgegen wirken, so die Forscher. Das bringe allerdings nur dann etwas, wenn auch die Kohlendioxid-Emissionen verringert würden.
