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Rettungsmassnahmen auf den Fidschi-Inseln angelaufen

Der Zyklon fegte mit einer Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern über die Inselgruppe hinweg.
Mittwoch, 17. März 2010
Suva - Nach dem Wirbelsturm «Tomas» auf den Fidschi-Inseln sind die Rettungsmassnahmen angelaufen. Flugzeuge aus Australien, Neuseeland und Frankreich brachten Hilfsgüter und versuchten, aus der Luft einen Überblick über die Schäden zu gewinnen.
Das Ausmass der Verwüstung im besonders hart getroffenen Norden und Osten der Inselgruppe im Südpazifik war aber weiter unklar, auch Angaben zu Todesopfern gab es zunächst nicht. Die Behörden befürchteten, dass die Hälfte der Gebäude auf dem östlichen Lau-Archipel zerstört sein könnte. Zwei Dörfer seien vollständig verwüstet worden.

Nach Schätzungen eines örtlichen Vertreters des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF könnten rund 150'000 Menschen von den Folgen des Zyklons betroffen sein, rund 20 Prozent der Bevölkerung. Am Mittwoch waren weiter bis zu 9000 Menschen in Notunterkünften im ganzen Land untergebracht.

1,75 Mio. Franken Soforthilfe

Der Zyklon der Kategorie vier auf einer fünfstufigen Skala war am Montag und Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern über die Inselgruppe hinweg gefegt.

Der Chef der Militärregierung, Voreqe Bainimarama, rief die Bevölkerung in einer Rede an die Nation zum Wiederaufbau des Landes auf. «Wir haben als Nation die Ausdauer und die Stärke gezeigt, nach derart harten Zeiten zurückzukommen», sagte er.

Australien und Neuseeland sagten dem Pazifikstaat gemeinsam knapp 1,75 Millionen Franken Soforthilfe zu.

pad/sda