508 Gruppierungen beteiligten sich am nachmittäglichen Cortège. Das miese Wetter hielt viele Besucher nicht davon ab, den Umzug zu besuchen. Innert kurzer Zeit klebten allerdings die klatschnassen Mäntel, Hosen und Kappen am Körper. Deshalb lichteten sich die Reihen rasch.
An der Fasnacht 2006 spielten die Cliquen zahlreiche lokale Themen aus. Der Kirchenstreit in Röschenz verbunden mit der Papstwahl wurde vielfältig kommentiert, ebenso die neue Basler Bussenregelung und die Stuhlvorschriften für die Innenstadt.
Wetter das Hauptthema
Das Wetter war jedoch das Hauptthema der diesjährigen Fasnacht. Nach dem Rekordschneefall vom Wochenende war die Durchführung der Fasnacht nur mit Hilfe der Strassenreinigung möglich. Diese schaufelte mit grossem Einsatz die Schneemassen aus der Stadt.
Die neuerlichen Schneefälle am Montag, der schöne Dienstag und der total verregnete Mittwoch, sorgten für viel Gesprächsstoff. Als gefährlich erwiesen sich Dachlawinen, die Schneehaufen auf den Trottoirs und der Matsch auf den Strassen. Mehrere hundert Sturzopfer mussten in den Spitälern betreut werden.
Problemlose Fasnacht
Die Polizei sprach von einer problemlosen Fasnacht. Wie immer betreute sie Kinder, die vorübergehend ihre Eltern verloren haben.
Beim Fasnachts-Comité meldeten sich rund 11 560 Personen für die Teilnahme an der Fasnacht an. Mindestens 8000 Personen beteiligen sich unangemeldet. Weniger Zuschauer gab es am Morgenstreich und auch heute Nachmittag. Die Fasnacht endet mit dem Endstreich am Donnerstagmorgen um vier Uhr.
