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Flut vernichtet 70 Prozent der Ernte

Pakistan vor grossem Nahrungsmangel

Riesige Mengen an Hochwasser haben die Felder in Pakistan grösstenteils zerstört.
Freitag, 23. September 2011
Mailand - Heftiger Regen und Überschwemmungen haben in der süd-pakistanischen Provinz Sindh nach UNO-Angaben mehr als 70 Prozent der Ernte beschädigt oder vernichtet.
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO erklärte am Freitag weiter, es seien dringend weitere Spenden nötig, um die Hilfe anzukurbeln. «Millionen Menschen sind in Not und stehen vor einer ungewissen Zukunft.»

Pakistan brauche 18,9 Millionen Dollar, um zumindest die dringendsten Bedürfnisse der Landbevölkerung in den betroffenen Provinzen zu befriedigen.

Katastrophe droht

Die Ernteausfälle hätten die aktuelle und künftige Lebensgrundlage der Bauern vernichtet. Es seien schwere humanitäre Konsequenzen zu befürchten, wenn nicht schnell Hilfe geleistet werde, teilte die Organisation mit.

Bislang sind mehr 300'000 Menschen in Sindh vor der Flut geflohen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Region mit heftigen Hochwassern zu kämpfen. Sindh ist die ressourcenreichste Region Pakistans. Allein die dortige Landwirtschaft trägt nach Angaben der Weltbank 23 Prozent zur Wirtschaftsleistung Pakistans bei.

dyn/sda