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Ölleck auf Shell-Bohrinsel vor Schottland

Ölkonzern Shell kämpft gegen Ölleck in Nordsee

Es sei nicht klar, wie viel Öl bereits ausgetreten sei. (Archivbild)
Samstag, 13. August 2011
London - Der Ölkonzern Shell kämpft in der Nordsee mit einem Leck in einer Ölpipeline vor der schottischen Küste. Das Leck sei am Mittwoch bemerkt worden, nachdem nahe der Gannet Alpha Plattform 180 Kilometer östlich der schottischen Küstenstadt Aberdeen ein Ölteppich entdeckt worden sei.
Wie der britisch-niederländische Ölkonzern am Samstag weiter mitteilte, wurden eine Spezialschiff und ein Suchflugzeug an den Unglücksort geschickt. Es sei nicht klar, wie viel Öl bereits ausgetreten sei.

Die undichte Stelle befinde sich an einer Pipeline zwischen einem Bohrloch und der Plattform. Ein ferngesteuertes U-Boot sei auf den Meeresgrund geschickt worden, um das Leck zu reparieren, erklärte Shell. Demnach gelangt es bereits, den Austritt des Öls deutlich einzudämmen. Das unter Wasser liegende Bohrloch sei geschlossen worden.

Nach Angaben von Shell, dem das Ölfeld gemeinsam mit dem Ölkonzern Esso gehört, wird nun der Druck von der Pipeline genommen. Ein Sprecher der britischen Behörde für Energie und Klimawandel sagte, der Vorfall werde untersucht. Nach Aussage von Shell gebe es nur eine begrenzte Menge Öl, die aus dem Leck austreten könne.

fest/sda