Der japanische Staudenknöterich nistete sich im Südkanton bereits mitten in einer Getreidekultur ein. Bisher galt die Pflanze als Ufer- und Heckengewächs. Dort kann sie bestehende Pflanzengemeinschaften in kürzester Zeit überwuchern.
Behagliche klimatische Bedingungen
Neben diesen weniger bekannten Neuzuzügern aus dem Pflanzenreich bereiten den Fachleuten die seit längeren eingedrungenen Arten wie Riesenbärenklau und Ambrosia weiterhin Sorgen. Auf der Alpensüdseite finden diese Arten behagliche klimatische Bedingungen.
Immerhin verlangsamte sich bei der Ambrosia die Verbreitung etwas und verlagerte sich in das Sottoceneri. Die Fundorte des Riesenbärenklaus nahmen dagegen um über drei Fünftel zu.
Ambrosia und Riesenbärenklau verdrängen nicht nur einheimische Pflanzen, sondern sind auch ein ernsthaftes Gesundheitsproblem für die Bevölkerung. Die Pollen der Ambrosia können schwerste Allergien auslösen, vom Riesenbärenklau drohen Hautverätzungen.
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