Drei Menschen starben unter eingestürzten Dächern, wie Medien meldeten. Verkehrsunfälle forderten weitere Opfer. Die Hauptstadt Tokio wurde wie schon vor einer Woche mit einer bis zu fast 30 Zentimeter dicken Schneedecke überzogen, einer der heftigsten Niederschläge seit Jahrzehnten.
Rekordschneefälle
Auch in anderen Landesteilen meldeten die Behörden Rekordschneefälle, darunter in der Provinz Yamanashi, wo sich der Schnee bis zu 114 Zentimeter hoch auftürmte.
In Fukushima, wo das beim Erdbeben und Tsunami am 11. März 2011 zerstörte Atomkraftwerk liegt, ging mehr als ein halber Meter Schnee nieder. Autobahnen wurden gesperrt, der Bahn- und Flugbetrieb wurde teils stark beeinträchtigt.
Bei den schwersten Schneestürmen seit Jahrzehnten waren erst am vergangenen Wochenende sieben Menschen gestorben und etwa 1000 verletzt worden.
