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200 Millionen gespendet

Eine Beispiellose Spendenaktion ging um die Welt.
Samstag, 5. Februar 2005
Bern - Ein Monat ist seit dem nationalen Sammeltag für die Opfer des Seebebens in Südostasien vergangen. Seither gingen bei der Glückskette über 200 Mio. Franken von rund 400 000 Spenderinnen und Spendern ein.
"Die Solidarität der Schweizer Bevölkerung mit den Opfern der Flutkatastrophe ist überwältigend", schreibt die Glückskette am Samstag in einem Communiqué. "Zusammen mit den Partner-Hilfswerken setzt man alles daran, damit jeder Spendenfranken in vollem Umfang den Notleidenden zugute komme."

Nachhaltige Entwicklung garantieren

Die Glückskette wolle sich in den betroffenen Ländern vor allem für den Wiederaufbau unter Beteiligung der Betroffenen und für eine nachhaltige Entwicklung engagieren. Zudem strebe man gemeinsame Hilfsoperationen mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und dem Schweizerischen Roten Kreuz an.

Die Sofort- und Nothilfe im Katastrophengebiet beläuft sich bis jetzt auf 19 Mio. Franken. Neben den Aktionen der Partner-Hilfswerke und kleinerer Hilfswerke unterstützt die Glückskette auch ein 2-Millionen-Projekt des Uno-Hochkommissariats für Flüchtlinge im indonesischen Aceh.

kst/sda