Besonders viel Schnee - bis zu 70 cm - erwarten die westlichen Voralpen, die Waadtländer Alpen, die nördlichen Walliser Alpen, das Unterwallis und das Goms. Das Unwetter soll am Donnerstagnachmittag langsam abziehen. Bis dahin ist in den Höhenlagen neben den starken Niederschlägen auch mit stürmischen Winden bis 120 km/h zu rechnen.
Eine Warmfront aus Westen erreichte heute die Alpen. Am frühen Nachmittag war die Schneefallgrenze vom Chablais bis zu den Berner Alpen deutlich über 1000 Meter gestiegen. Im Wallis stieg sie verzögert bis gegen 1300 Meter an, im Zentralwallis war noch bis gegen Mitternacht Schnee bis in tiefe Lagen angekündigt.
Im Waadt 29 Unfälle mit Blechschäden
Bis Donnerstag muss vor allem in höheren Lagen und in den Alpentälern mit schneebedeckten Fahrbahnen gerechnet werden. Im Flachland ging der Schnee in Regen über, hier besteht Gefahr durch Aquaplanig. Allein im Kanton Waadt zählte die Polizei am Mittwoch aufgrund der misslichen Verhältnisse 29 Unfälle mit Blechschäden.
Lokal besteht auch Gefahr durch kleinere Überschwemmungen. Die Überschwemmungsgefahr hat sich gegenüber Dienstag nach Ansicht von Fachleuten vermindert. Die erwarteten Regenmengen in den tieferen Lagen sollten geringer ausfallen als ursprünglich vorausgesagt.
