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Regen tötet hunderte Menschen in China

Mehr als 460 Tote und Vermisste bei Überschwemmungen in China

Seit Anfang Juni haben kontinuierliche Regenfälle grosse Gebiete in China unter Wasser gesetzt.
Sonntag, 17. Juli 2011
Peking - Bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Folge heftiger Regenfälle sind in China in den vergangenen Wochen mehr als 460 Menschen ums Leben gekommen oder gelten als vermisst.
Nach Angaben des Zivilschutzministeriums vom Wochenende starben seit Anfang Juni 355 Menschen, 112 würden noch vermisst. Mehr als 2,3 Millionen Menschen hätten in Sicherheit gebracht werden müssen.

Seit Anfang Juni haben kontinuierliche Regenfälle grosse Landstriche Chinas unter Wasser gesetzt, zu Springfluten und Erdrutschen geführt. Zuletzt starben 13 Menschen in der Provinz Gansu, als ein Bus und ein Lastwagen von einer Schlammlawine erfasst wurden.

Die Wetterbehörden warnten am Sonntag, das in den betroffenen Regionen weiter mit starken Regenfällen zu rechnen sei. Infolge der schwersten sommerlichen Regenfälle in einem Jahrzehnt waren im vergangenen Jahr in China 4300 Menschen ums Leben gekommen oder gelten seither als vermisst.

asu/sda