Viele hundert seien vermutlich auf See gekentert und würden vermisst. Laut örtlichen Medien wurden Spaziergänger direkt vom Strand ins Meer gerissen.
Höhlentaucher vermisst
Vermisst wurden ausserdem über 100 Tauchtouristen. Die meisten von ihnen, rund 70, hätten die berühmte Höhle Tham Moralkot, auch Emerald Cave genannt, besucht, teilte ein Vertreter der Tourismusbehörde mit. Wir wissen nicht, ob sie tot sind oder leben. Die Höhle ist nur Tauchern zugänglich und eine der Hauptattraktion für Urlauber im Süden Thailands.
Von der Flutwelle und Überschwemmungen betroffen sind zudem Bangladesch und die Malediven. Genaue Zahlen über die Opfer in diesen Ländern liegen nicht vor.
Stärkstes Beben seit 64 Jahren
Der Erdstoss hatte nach indonesischen Angaben mindestens die Stärke 6,4. US-Geologen haben gemäss japanischen Medien die Stärke auf 8,9 auf der Richterskala angehoben. Es sei das stärkste Beben seit 64 Jahren.
Ob auch Schweizer unter den Opfern sind, ist bislang unklar. Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA hat einen Krisenstab eingesetzt. Das Aussenministerium trifft Abklärungen über die Lage der Schweizer in der Region. Die Glückskette eröffnete unterdessen ein Sammelkonto.
Sammelkonto der Glückskette: 10-15000-6, Vermerk Seebeben
