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Laster voller Leichen

Massenbegräbnis in Taifun-Gebiet nach Schüssen gestoppt

Die Behörden haben zunehmend Mühe, die Lage in den Sturmgebieten unter Kontrolle zu halten.
Mittwoch, 13. November 2013
Manila - Nach einer Schiesserei haben die Behörden im philippinischen Sturmgebiet eine Massenbestattung von Opfern des Taifuns «Haiyan» gestoppt. Die Gräber seien bereits ausgehoben und ein Laster voller Leichen auf dem Weg dorthin gewesen, als die Polizei ihn zur Umkehr zwang.
Dies sagte Alfred Romualdez, der Bürgermeister der besonders stark von dem Unwetter betroffenen Stadt Tacloban auf der Insel Leyte. Die Beamten hätten damit auf Schüsse reagiert.

Zunehmende Mühe

Die Behörden haben zunehmend Mühe, die Lage in den Sturmgebieten unter Kontrolle zu halten. Viele Einwohner sind aufgebracht, weil sie nichts zu essen und kein sauberes Trinkwasser haben. Am Mittwoch starben nach Behördenangaben acht Menschen beim Ansturm auf ein Reislager in Tacloban.

Nachdem "Haiyan" am Freitag riesige Schneisen der Zerstörung hinterlassen hatte, lagen am Mittwoch in Tacloban immer noch zahlreiche Todesopfer in den Strassen. Ihre Bergung wurde nach Behördenangaben auch durch den Mangel an Leichensäcken verzögert.

Korrespondenten zufolge hing ein Leichengeruch über der Stadt. Ärzte warnen, dass die verwesenden Körper angesichts der tropischen Hitze auf den Philippinen leicht zu einem Krankheitsherd werden könnten.

ig/sda