Anzeige

«Live Earth» in Brasilien findet doch statt

Freitag, 6. Juli 2007
Rio de Janeiro - Das «Live Earth»-Konzert in Brasilien wird nun doch stattfinden. Es seien jetzt doch genügend Polizisten einsazubereit, um einen reibungslosen Ablauf des Konzerts gewährleisten zu können.
Eine Richterin hatte erst am Donnerstag die Veranstaltung an der legendären Copacabana aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt.

Die Organisatoren erwarten rund 700'000 Besucher.

Bühnenshows finden auch in London, New York, Hamburg, in China und Südafrika statt. In Brasilien sollten Pharrell Williams, Lenny Kravitz und Macy Gray auftreten.

Madonna nervt mit Diva-Gehabe

Selbst wenn es darum geht, Gutes zu tun, kann Madonna ihre Star-Allüren nur schwer ablegen. Die Sängerin wird für das «Live Earth»-Konzert im Londoner Wembley Stadion auf der Bühne stehen.

Bereits bei den Proben liess die 49-Jährige aber ungeniert die Diva raushängen, und orderte Unmengen lebenswichtiger Utensilien für ihre Garderobe.

Ein Insider zur britischen Zeitung «Daily Star»: «Sie hat 12 Dutzend Schachteln mit Erdbeeren bestellt, acht Ganzkörperspiegel, ein Hüpfseil, Yorkshire-Tee, organischen grünen Tee und Raumspray mit Vanille-Duft. Das ist alles wirklich sehr unterhaltsam, und dabei handelt es sich erst um die Proben. Wer weiss was sie an dem Tag ihres Auftritts noch alles verlangt.»

«Die grösste Bedrohung der Menschheit»

Innerhalb von nur 24 Stunden werden in acht Städten auf allen Kontinenten hochkarätige Popstars ihrem Publikum ordentlich einheizen.

Doch nicht die Musik, sondern die drohende Klimakatastrophe steht dabei im Mittelpunkt. Veranstaltet wird das Megakonzert von Al Gore. Die «Bild»-Zeitung fragte den ehemaligen US-Vizepräsident, welche Bedrohung die Menschheit aktuell am meisten zu fürchten hätte.

Gore wörtlich: «Der Klimawandel ist fraglos die grösste Bedrohung der Menschheit. Aber das schliesst nicht aus, dass wir ebenso engagiert den Kampf gegen den Terror weiterführen müssen.»

rr/Quelle: www.firstnews.de