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Lichter verdunkelten sich eine Stunde

Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, auch zu Hause das Licht zu löschen.
Samstag, 28. März 2009
Zürich - Lichterlöschen für den Klimaschutz: Am Abend haben rund um die Welt in 88 Ländern 3943 Gemeinden und über 40'000 Firmen um 20.30 Uhr Lokalzeit für eine Stunde die Lichter gelöscht. In der Schweiz machten 14 Städte und Gemeinden mit.
In Bern erstrahlten weder das Münster noch das Historische Museum in ihrem üblichen Lichterglanz, als um halb neun Uhr abends die «Earth Hour» begann. Initiiert wurde sie vom WWF.

Gemäss WWF-Medienmitteilung wurden in Basel unter anderem die Lichter der Rhein- und der Johanniterbrücke, des Münsters und des Ratshauses gelöscht. Auch das Genfer Wahrzeichen, der «Jet d'eau» lag für eine Stunde im Dunkeln.

Die «Earth Hour», die von der UNO unterstützt wurde, soll gemäss WWF ein Zeichen setzen. Die Botschaft laute: «Es ist höchste Zeit für mehr Klimaschutz, denn 2009 ist das Jahr der Entscheidung.»

Der WWF spielt damit auf die Klimakonferenz in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen an. Dort sei die «letzte Gelegenheit für ein Abkommen, das eine globale Erwärmung von über zwei Grad vermeiden hilft».

Symbolik eingeräumt

An der Aktion nahmen auch Grossstädte wie New York, Tokio, Rom, Nairobi, Peking oder Rio de Janeiro teil. In Kairo ging beispielsweise das Licht bei den Pyramiden aus. Angefangen hatte die «Licht-Aus-Aktion» auf den Chatham-Inseln, etwa 800 Kilometer östlich von Neuseeland.

In der Schweiz beteiligten sich neben Basel, Genf und Bern auch Bellinzona, Biel, Delsberg, Lancy GE, Lausanne, Morges VD, Neuenburg, Nyon, Vernier GE, Yverdon und Zürich. Dort löschte die Stadtverwaltung die Lichter des Rathauses, des Gross- und des Fraumünsters, der Predigerkirche aber auch der Nationalbank, der Universität und der ETH.

Greg Bourne, Cheforganisator der «Earth Hour» vom australischen WWF, gab zu, dass die Aktion eher Energie verbraucht anstatt zu sparen. «Es ist symbolisch. Und darum geht es», sagte er.

Verdunkelte Wahrzeichen in der Schweiz:

Basel: Mittlere Rheinbrücke, Johanniterbrücke, Basler Münster und Pfalz, Marktplatz mit Rathaus, Barfüsserkirche, Martinskirche, St. Johanns-Tor, St. Alban-Tor, St. Jakobs-Denkmal

Bellinzona: Schlösser und alle öffentlichen Gebäude

Bern: Münster, Historisches Museum

Biel: öffentliche Gebäude

Delémont: église St-Marcel, Porte-au-loup, Maison Wicka, Htel de villeGenève: le jet deau, toute lillumination des monuments mur des réformateur, horloge fleurie, musée Rath, Grand Théatre, monument Brunswick et le cordon lumineux de la rade

Lancy: la Mairie, les églises Christ-Roi et Notre-Dame des Grces

Lausanne: la cathédrale Notre-Dame et neuf autres églises, le Thétre municipal, le Grand Pont, la Tour Haldimand, le Musée de lHermitage, le Palais de Rumine, la cheminée de lusine de Pierre-de-Plan, de nombreux parcs et jardins, des places publiques, quais et statues.

Morges: la Grand-Rue, la rue Louis-de-Savoie, etc.

Neuchtel: le Chteau, la Collégiale, la Maison des Halles, la Tour de Diesse, le Monument de la République, lHtel de Ville

Nyon: öffentliche Gebäude

Vernier: la Mairie

Yverdon: öffentliche Gebäude

Zürich: Rathaus, das Gross- und das Fraumünster, Predigerkirche, Helmhaus, Landesmuseum, Bahnhofportal, Nationalbank, Opernhaus, Universität und ETH, St. Peter, Brücken und Denkmäler

ht/news.ch mit Agenturen