Ich konzentriere mich also auf das Hauptthema Energie- und Umweltfragen. Ob in Sie oder Du können wir ja später mal diskutieren. Vorerst Sieze ich Sie, während ich nicht beleidigt bin, wenn einige mich duzen.
Sogleich zur Sache
Die meisten Kommentatorinnen und Kommentatoren äusserten sich überrascht und erfreut darüber, dass Leuenberger unter die Blogger gegangen ist. «hallo moritz. schön, dass du einen eigenen blog hast», schreibt einer von ihnen.
Wie die meisten Kommentare geht dann auch dieser sogleich zur Sache: «zu deiner politischen ansichten kann ich dir leider nicht gratulieren. bin leider überhaupt nicht deiner meinung», heisst es da. Fast alle Einträge haben die Klimapolitik zum Thema, zu der Leuenberger auch seinen ersten Beitrag verfasst hatte.
Auslandschweizer gut vertreten
Da werden Gaskraftwerke gegen AKW abgewogen, die Vorteile der Photovoltaik gepriesen, die Abschaffung des Standby-Modus am TV empfohlen, Erfahrungen getauscht, Utopien gewälzt, gelobt und geschimpft. «Es ist eindrücklich, auf welchem Niveau diskutiert wird», sagte Matthias Brüllmann, Sprecher des Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK auf Anfrage.
Auffallend viele Einträge stammten von Auslandschweizern. Es würden derart viele Fragen aufgeworfen, dass sie Leuenberger unmöglich alle beantworten könne. Dafür werde derzeit nach einer Lösung gesucht. Nicht bestätigt hätten sich Befürchtungen, dass viele Kommentare lediglich Unsinn enthielten oder verletzend seien.
Bundesrat Blogger?
Auch im Bundeshaus war der Blog von Moritz «Bloggenberger», so die «NZZ», Tagesgespräch. Der Präsident der ständerätlichen Umweltkommission habe ihn ganz offiziell als Bundesrat Blogger begrüsst und dabei etwelche Verwirrung ausgelöst, schrieb Leuenberger.
Der Blog von Bundesrat Leuenberger war am Mittwochmorgen unter http://moritzleuenberger.blueblog.ch/ eröffnet worden. Geplant sind zwei Beiträge pro Woche.
