Seit dem Lawinenniedergang wurde der Lawinenkegel von der Kantonspolizei und den Rettungsorganisationen regelmässig abgesucht und beobachtet, unter anderem mit speziell ausgebildeten Spürhunden. Das Opfer war nicht mit einem Lawinensuchgerät ausgerüstet.
Eine Frau blieb unverletzt
Die Frau war am 26. März zusammen mit zehn anderen Mitgliedern des Alpenclubs Cluses F mit Schneeschuhen und Tourenskis in Bourg-St-Pierre gestartet.
Die Gruppe befand sich am Westhang der Croix de la Tsousse auf rund 2000 Metern, als sie von der Lawine erfasst wurde. Dabei starben fünf Menschen, fünf wurden verletzt und eine Frau entkam den Schneemassen unverletzt. Sie war es, welche die Rettungskräfte alarmiert hatte.
Der Lawinenkegel in der Nähe des Strassentunnels beim Grossen St. Bernhard erstreckte sich über eine Länge von 300 Metern und eine Breite von 40 Metern.