Aber wenn man bedenke, dass die Temperatur in der Region Moskau bislang bei 36, 37 Grad gelegen habe, werde es weiterhin heiss sein. Selbst bei einem Temperaturrückgang um einige Grade gleiche die Wetterlage «eher der Sahara», fügte der Meteorologe hinzu.
Leiden unter Smog geht weiterWilfand warnte, dass die rund zehn Millionen Moskauer auch in nächster Zeit wieder unter Smog zu leiden hätten. Die Brände im Umland seien noch nicht gelöscht und ein Hochdruckgebiet werde «eine Rückkehr des Rauchs nach Moskau» bewirken. Dies könnten auch die für die kommenden Tage vorausgesagten leichten Regenschauer nicht verhindern.
Nach Angaben des russischen Katastrophenschutzministeriums hat sich die Fläche der Brandgebiete in Zentralrussland in den vergangenen 24 Stunden nahezu halbiert. Auf einer Fläche von 92'700 Hektar wüteten noch Brände, erklärte das Ministerium laut der Nachrichtenagentur ITAR-TASS. Am Dienstag hätten sie sich noch auf 174'000 Hektar erstreckt.
Die Zahl der Brände stieg jedoch von 557 am Dienstag auf 612 am Mittwoch. Bei den seit zwei Wochen wütenden Wald- und Torfbränden kamen nach offiziellen Angaben 54 Menschen ums Leben.
