Die Gruppe forderte des weiteren gemeinsame Anstrengungen zum Ausbau der Energieeffizienz und die Förderung sauberer Energiequellen.
Positive Geschäftsmöglichkeiten
Die Konzerne seien überzeugt, dass der Kampf gegen den Klimawandel «positive Geschäftsgelegenheiten schaffen» werde, sagte der Vorstandschef des US-Mischkonzerns General Electrics, Jeffrey Immelt, bei der Vorstellung der Initiative an der Columbia-Universität in New York.
Die Welt der Wirtschaft sei bereit, den Kampf gegen den Klimawandel voranzutreiben. «Allerdings müssen auch Regierungen, die Wissenschaft und regierungsunabhängige Organisationen mit gleicher Kraft voranschreiten», sagte Immelt.
Nichthandeln als grösstes Risiko
Der Chef des weltgrössten Aluminium-Herstellers Alcoa, Alain Belda, räumte ein, die Massnahmen würden «Kosten und Risiken» mit sich bringen. «Ein viel grösseres Risiko wäre es allerdings, nun nicht zu handeln.»
Ziel der Unternehmen ist es unter anderem, durch verbindliche gesetzgeberische Massnahmen zum Klimaschutz Planungssicherheit für ihre Investitionen in einschlägige Technologien zu erhalten.
Versicherer zahlen Rekordsummen
Darüber hinaus leidet insbesondere der Versicherungssektor unter den stark gestiegenen Schäden durch Naturkatastrophen.
Allein im Jahr 2005 zahlten die Versicherungen weltweit die Rekordsumme von 78 Milliarden Dollar für solche Schadensfälle aus.
