Seitdem haben mehr als 600 000 Menschen Knut im Zoo besucht. Die Zoo-Direktoren Bernhard Blaszkiewitz und Gerald R. Uhlich betonten, die Eisbären-Population sei vom Aussterben bedroht.
Daher solle Knut «als Symbolfigur für den langfristigen, nachhaltigen und vor allem respektvollen Umgang der Menschen mit den Wirtschafts- und Lebensräumen unserer Erde etabliert werden».
Minister Gabriel schrieb in einem gemeinsamen «Knut-Magazin» des Zoos und des Ministeriums: «Mit der Vernichtung der Arten löschen wir in immer schnellerem Tempo die Festplatte der Natur. Diese Schäden sind irreversibel. Deshalb stellen wir die Umweltpolitik auf zwei Säulen: Klimaschutz und Schutz der biologischen Vielfalt.»
