OPIC und Ex-Im sollten sich künftig an Umweltschutzvorschriften halten und ihre Unterstützung auf alternative Energiequellen übertragen. Geklagt hatten mehrere US-Städte sowie die Umweltschutzorganisationen Greenpeace und Friends of the Earth.
Umfassende Kampagne
Die Klage sei Teil einer umfassenden Kampagne, wirtschaftliche und industrielle Tätigkeit mit den ökologischen Notwendigkeiten in Einklang zu bringen, sagte Bürgermeister Jerry Brown aus der kalifornischen Stadt Oakland.
OPIC und Ex-Im hätten gegen Vorschriften der US-Umweltgesetzgebung verstossen, indem sie in den vergangenen zehn Jahren mehr als 32 Milliarden Dollar an Zinsgarantien und Versicherungen für internationale Öl- und Erdgasprojekte bereit gestellt hätten, hiess es in der Klageschrift.
Die von den beiden Bundesbehörden finanzierten Projekte seien für fast acht Prozent der weltweiten jährlichen Emissionen an klimaschädigendem Kohlendioxid und Methangas verantwortlich, betonten die Kläger.
Die Chefs der beiden Behörden werden von US-Präsident George W. Bush bestimmt. Der aus der Ölbranche kommende US-Präsident George W. Bush weigert sich, das Kyoto-Abkommen zum Klimaschutz zu unterzeichnen.
