Anders sieht es in den Bergen aus: Nochmals 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee gab es am Alpennordhang und im nördlichen Wallis, wie das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut SLF mitteilte. Im Osten könnte auch in der Nacht auf Weihnachten noch etwas Schnee fallen.
Die «mächtigen Neuschneeschichten» dieser Woche werden nun laut dem SLF von frischem Triebschnee überlagert, der leicht auslösbar ist. Die Lawinengefahr in den meisten Gebieten entlang der Alpen bleibt damit weiter auf erheblich. Das entspricht der dritten von fünf Stufen.
Begleitet wurde die Kaltfront von stürmischen Winden. Orkanböen erreichten auf dem Crap Masegn im Bündnerland und auf dem Chasseral im Berner Jura Spitzenwerte von über 140 Kilometer pro Stunde, wie SF Meteo mitteilte. Die Temperaturen sanken im Flachland verbreitet auf 2 bis 4 Grad. An Weihnachten könnten sie unter den Gefrierpunkt fallen.
