Die Feinstaub-, Stickstoffdioxid- und Ozonkonzentrationen stagnieren auf hohem Niveau. Ebenfalls keinen Rückgang gibt es laut dem Bericht bei der Anzahl Menschen, die von Schadstoffkonzentrationen über dem Grenzwert betroffen sind.
Auch die Verminderung des Strassenlärms stosse seit längerer Zeit an Grenzen. Hauptgrund dafür sei die zunehemende Mobilität und die Ausdehnung des bereits dicht besiedelten Agglomerations- und Wirtschaftsraumes Zürich.
Wenige Fortschritte
Fortschritte gab es einzig in Bereichen, die erst vor kurzem gesetzlich geregelt wurden, so zum Beispiel im Mobilfunk, oder wenn die notwendigen Massnahmen relativ einfach umzusetzen waren. Als Beispiel nennt der Bericht etwa den Bau von Lärmschutzwänden entlang von Autobahnen oder Eisenbahnlinien.
Wolle man die Umweltsituation verbessern, müssten neue Ansätze gefördert und griffige ökonomische Anreize geschaffen werden, so der Bericht. Am wichtigsten seien momentan Massnahmen im Bereich Verkehr und Wärmeerzeugung, da zahlreiche Umweltauswirkungen mit ihnen verbunden seien.
