Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA setze sich deshalb dafür ein, dass Entwicklungs- und Klimaziele in Einklang stünden.
Dies geschehe in Zusammenarbeit mit Regierungen, Wirtschaft, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen NGO.
Die DEZA bemühe sich nicht nur um Anpassung, sondern um Vorbeugung, sagte Fust. Dazu gehörten Energielösungen, die zu weniger Treibhausgasen führten.
Wichtige Konferenzen
DEZA-Chef Fust wies auch auf drei wichtige internationale Konferenzen hin, die in den nächsten Monaten anstünden. In Ghanas Hauptstadt Accra geht es im September um die Effizienz internationaler Hilfe.
In Doha, der Hauptstadt Katars, wird im November und Dezember die Entwicklungsfinanzierung erörtert und in Kopenhagen soll 2009 eine Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll gefunden werden.
Für den 63-jährigen Fust war es die letzte Jahresmedienkonferenz als DEZA-Chef. Nach 15 Jahren gibt er den Chefposten im April ab.
Im Mai tritt er die Stelle des Generaldirektors des Humanitären Weltforums in Genf an, das der ehemalige UNO-Generalsekretär Kofi Annan lanciert hatte.
