Einzig die Bündner Südtäler und das mittlere und südliche Tessin verzeichneten mit Werten von 55 bis 80 Prozent deutliche Niederschlagsdefizite. Vereinzelt wurden auch hier höhere Werte gemessen.
Warme Temperaturen
Der Januar 2012 war in den tiefen Lagen deutlich milder als im Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Dies war insbesondere in den tiefsten Lagen nördlich der Alpen der Fall, wo der Wärmeüberschuss meist mehr als 3 Grad erreichte. Um 2 Grad zu warm war es in den Hauptalpentälern und in den tiefen Lagen der Alpensüdseite.
Die Besonnung war im Jura und in den Alpen mit Werten von 70 bis 90 Prozent geringer als normal. Im Sottoceneri und im Mittelland gab es dank wenig Nebel ein Sonnenplus. In den Hauptnebelgebieten wurden mehr als 150 Prozent der normalen Januarbesonnung registriert.
