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Iran hält am Standpunkt fest

Das letzte Wort in der Angelegenheit hat Ajatollah Ali Chamenei.
Sonntag, 29. Mai 2005
Teheran - Auch nach den jüngsten Gesprächen mit der EU in Genf hält Iran an seinen Plänen für eine Wiederaufnahme der Urananreicherung fest.
"Wir wollen in der Anlage von Isfahan Zentral-Iran Uran anreichern", sagte ein Regierungssprecher. Der einzig neue Ansatz in Genf sei am Mittwoch die Initiative Deutschlands, Frankreichs und Grossbritanniens gewesen, Iran innerhalb der nächsten zwei Monate Vorschläge zu seiner Forderung zu unterbreiten. Dies sagte der Sprecher weiter.

Das Verhandlungstrio der Europäischen Union will Iran unter anderem mit wirtschaftlichen Anreizen zum dauerhaften Verzicht auf die Urananreicherung bewegen.

Das letzte Wort bei Chamenei

Der konservative, senatsähnliche Wächterrat in Iran billigte am Samstag ein Gesetz, das die Regierung ohne Rücksicht auf Verhandlungen zur Wiederaufnahme des Atomprogramms auffordert. Das Parlament hatte das Gesetz bereits am 15. Mai verabschiedet.

Letztendlich entscheiden in der Sache aber der oberste Führer der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Chamenei, sowie der am 17. Juni zu wählende neue Staatspräsident, der wahrscheinlich Haschemi Rafsandschani heissen wird.

rp/sda