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Indien und Bangladesch beten um Regen

In Indien bleibt der Monsun aus.
Dienstag, 14. Juni 2005
Neu Delhi - Eine Hitzewelle hat im im Osten Indiens und im benachbarten Bangladesch mindestens 120 Menschen das Leben gekostet.
Indische Medien berichteten, im Bundesstaat Orissa seien 55 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben. Nach offiziellen Angaben aus Bangladesch forderte die Hitze dort in den vergangenen zwei Wochen mindestens 65 Menschenleben. Tausende Menschen in den beiden südasiatischen Ländern versammelten sich, um für einen Beginn der Monsunregenfälle zu beten.

In Teilen Orissas erreichten die Temperaturen fast 50 Grad Celsius. Der Monsun, der Indien und Bangladesch Abkühlung und Regen bringt, verspätet sich nach Angaben des Indischen Meteorologischen Instituts. Bislang gelangte der Monsun nach Süd- und Westindien, er bewegt sich aber derzeit nicht weiter nach Norden und Osten fort.

Ein verspäteter oder schlechter Monsun hat verheerende Auswirkungen auf den indischen Agrarsektor, von dem die Wirtschaft massgeblich abhängt.

fest/sda