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In 33 Tagen zum Südpol

Die Forscher unterboten die angepeilte Rekordzeit um sieben Tage.
Mittwoch, 28. Dezember 2005
Wien - Ein Team aus Polarforschern, Alpinisten und Extremsportlern hat gestern Nachmittag nach 33-tägigem Fussmarsch den Südpol erreicht. Dies bedeutet Rekordzeit.
Die Gruppe kam nach einem 900 Kilometer langen Gewaltmarsch bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius ans Ziel. Sie unterboten die angepeilte Rekordzeit um sieben Tage.

Gemischte Gruppe

Die Gruppe befinde sich nun in der Scott Amundsen Station. Dort will sie ausruhen und Silvester feiern, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA.

Das Team setzt sich zusammen aus zwei Norwegern, zwei Deutschen, einem Briten und einem Österreicher. Leiter der Gruppe ist der norwegische Polarforscher Rolf Bae, der bereits die längste Durchquerung der Antarktis aus eigener Kraft und mit selbst gezogenen Schlitten geschafft hat.

Vom Südpol auf den Berg

Nach jahrelanger Vorbereitung wollte das Team den Südpol ohne technische Unterstützung und mit selbst gezogenen Schlitten ursprünglich innerhalb von 40 Tagen erreichen. Auf dem Programm standen auch zahlreiche wissenschaftliche Experimente.

Der Fussmarsch begann an der Küste des Weddell Eismeeres nahe Berkner Island. Nach seiner Rückkehr will das Team zum Mount Vinson Massiv aufbrechen. Hier wollen die Männer den mit mehr als 5000 Metern höchsten Berg der Antarktis ohne technische Hilfe in der kürzest möglichen Zeit besteigen.

/sda