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Immer mehr Menschen von Klimawandel betroffen

Der Klimawandel wird sich künftig stark auf Migration und Bevölkerungsbewegung auswirken.
Montag, 8. Juni 2009
Bonn - Vom globalen Klimawandel mit Hochwasser, Dürren oder Stürmen sind immer mehr Menschen betroffen. Allein im Jahr 2008 wurden durch klimabedingte Naturkatastrophen rund 20 Millionen Menschen obdachlos und mussten aus ihren Heimatregionen flüchten.
Dies berichteten internationale Hilfsorganisationen auf der UNO-Klimakonferenz in Bonn.

Die humanitäre Dimension der Erderwärmung müsse bei einem neuen Klima-Abkommen, das im Dezember in Kopenhagen unterzeichnet werden soll, berücksichtigt werden, forderten 18 Organisationen, darunter auch UNO-Einrichtungen.

Klimawandel wirkt sich auf Migration aus

Die Zahl der von Naturkatastrophen direkt betroffenen Menschen sei im vergangenen Jahrzehnt stark gestiegen. Im Schnitt würden 211 Millionen Menschen jedes Jahr heimgesucht. Klimawandel werde sich künftig auch stark auf Migration und Bevölkerungsbewegung auswirken.

Die humanitären Herausforderungen durch den Klimawandel seien immens, sagte der UNO-Koordinator für humanitäre Aufgaben, John Holmes. Er forderte ein entschiedenes Handeln, um weiteres menschliches Leid möglichst klein zu halten.

fkl/sda