Die Schweiz führt eine schwarze Liste mit neuen Pflanzen, die sich im Land ausbreiten. Solche Pflanzen werden «invasiv» genannt, weil sie die einheimische Flora verdrängen und wirtschaftliche oder gesundheitliche Schäden anrichten können.
Überrumpelung der hiesigen Flora
So kann der japanische Staudenknöterich Bahnböschungen unterwuchern bis diese instabil werden. Oder Ambrosia: Die Pflanze, welche ursprünglich aus Nordamerika stammt, kann schwere Allergien hervorrufen.
Die heutige Biodiversität entstand nebst der einheimischen Flora auch aus der Einfuhr von Kultur-Pflanzen aus anderen Kontinenten, wie die WSL festhält. Mit den heutigen Verkehrsströmen verlaufe der Austausch aber so rasant, dass die hiesige Flora überrumpelt werde.
Das internationale Symposium auf dem Monte Verità hat am Montag begonnen und dauert bis zum 7. Oktober. Im Jahr 2006 fand das Symposium auf den Azoren statt, im Jahr 2008 in Kroatien.
