Die Messungen förderten nun das Kleine Matterhorn als sonnenreichsten Ort der Schweiz zutage: 2543,3 Stunden strahlte dort auf 3884 Metern über Meer die Sonne im vergangenen Jahr. Auf Platz 2 folgt Muottas Muragl im Oberengadin 2453 m ü. M. mit 2428,2 Sonnenstunden.
Locarno-Monti mit 2338,6 Stunden Sonne
Die Diavolezza 2978 m ü. M. ob Pontresina und das Gebiet Corviglia bei St. Moritz liegen ebenfalls im Hochgebirge und landeten auf den Plätzen 3 und 4.
Die Station Locarno-Monti als Repräsentantin der entzauberten Sonnenstube brachte es auf Sonnenschein. Ein Trost: Das sind gemäss Meteomedia 184 Sonnenstunden mehr als im langjährigen Mittel der Station. Der sonnigste Ort der Alpennordseite war im übrigen der Niesen-Kulm im Berner Oberland.
Engadin oder Oberwallis
Dass in dieser Sonnenschein-Rangliste noch einmal ein Tessiner Ort obenaus schwingen könnte, halten die Meteorologen aus Gais für unwahrscheinlich. Das sonnigste Plätzchen dürfte aufgrund der registrierten Abstände weiterhin im Engadin oder im Oberwallis zu finden sein.
Die Niederschlagsmessungen erbrachten 2009 nach Angaben von Meteomedia keine Überraschungen in der Rangliste. Am niederschlagsreichsten war der Säntis mit 2505,3 Litern pro Quadratmeter gefolgt von Intragna TI 2166,6 Liter, Locarno-Monti 2079,6, Mosogno TI 1966 und Bisisthal SZ 1963,4.
