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Hurrikan «Richard» wütet in Belize - Strassen überflutet

Hurrikan «Richard»: Noch 30 Kilometer vom Auge entfernt wurden Windböen in Hurrikanstärke gemessen.
Montag, 25. Oktober 2010
Miami - Der Hurrikan «Richard» hat mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde Belize erreicht. Etwa 10'000 Menschen suchten Zuflucht in Notunterkünften wie Kirchen oder Schulen.
Viele Bewohner des mittelamerikanischen Landes leben in Hütten aus Holz und Blech, die dem Hurrikan wenig entgegenzusetzen haben. Rund 30 Kilometer südlich der grössten Stadt des Landes, Belize-Stadt, traf der Hurrikan am Sonntagabend Ortszeit auf Land, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA mit Sitz in Miami mitteilte.

Der Wirbelsturm brachte der Karibikküste starken Regen und stürmisches Wetter. Inseln und Strassen wurden überflutet, über mögliche Opfer gab es zunächst keine Berichte. Später flaute der Hurrikan ab und wurde zu einem Tropensturm herabgestuft.

«Richard» hatte sich vor gut einer Woche über der Karibik gebildet und war zuletzt ein Hurrikan der Stufe 1. Berechnungen zufolge wird er in seinem weiteren Verlauf zunächst in der Nacht zum Dienstag Ortszeit über den Süden der mexikanischen Halbinsel Yucatán hinwegziehen und dann in den Golf von Mexiko gelangen.

In der diesjährigen Regenzeit sind in der Region bisher mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen.

asu/sda