Das Auge des Hurrikans werde an der Südspitze der Halbinsel «vorbeischrammen», sagte die mexikanische Meteorologin Olivia Parada der dpa: «Aber in diesen Fällen können die Wolkenränder mit ihren Wassermassen und den Winden noch viel grössere Schäden anrichten.»
Gefährdete Gebiete wurden evakuiert. Im Südteil von Baja California wurden mindestens 21000 Personen in Sicherheit gebracht. Die Rettungskräfte waren in höchster Alarmbereitschaft. Die Flughäfen wurden geschlossen.
«John» hat entlang der Küste in den mexikanischen Bundesstaaten von Guerrero bis Jalisco bereits die tiefer liegenden Gebiete in zahlreichen Ortschaften und Städte unter Wasser gesetzt.
«Ernesto» brachte Überschwemmungen
Der Sturm «Ernesto», der nur kurz Hurrikanstärke erreicht hatte, erreichte die Südostküste der USA. Ein Mensch kam bei einem Autounfall ums Leben, als der Sturm über North Carolina hinwegfegte, teilte der Gouverneur des Bundesstaates, Michael Easely, am Freitag mit.
Der Sturm habe 63000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten und etliche Strassen überschwemmt. «Ernesto» hatte sich Mittag etwas abgeschwächt. Seine Geschwindigkeit lag jedoch immer noch bei bis zu 90 Stundenkilometern.
Der Sturm war am Sonntag zum ersten Hurrikan der diesjährigen Saison im Golf von Mexiko erklärt worden, hatte sich dann aber wieder abgeschwächt. In Haiti kamen durch «Ernesto» drei Menschen ums Leben, bevor er über Kuba an Stärke verlor.
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