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Holzenergie Schweiz will das Heizen mit Holz fördern

Erste «Schweizer Holzenergie-Landsgemeinde» auf dem Bundesplatz in Bern.
Donnerstag, 7. Februar 2008
Bern - Mit Blick auf die anstehenden Entscheide über die Verwendung der CO2-Gelder ruft Holzenergie Schweiz dazu auf, die Holzenergie prioritär zu berücksichtigen. Diese Forderung wurde mit einer PR-Aktion auf dem Bundesplatz unterstrichen.
Zugpferd der «Schweizer Holzenergie-Landsgemeinde» war Ballonfahrer und Abenteurer Bertrand Piccard, der in einer Rede auf die Vorteile nachwachsender Energiequellen hinwies.

Wie für die Sonnenenergie gelte auch für die Holzenergie: «Je früher wir umsteigen und je mehr wir in Forschung und Entwicklung investieren, desto besser ist es für die Umwelt und die Wirtschaft», sagte Piccard.

Holzenergie Schweiz wünscht sich, dass bis 2025 mindestens ein Viertel der Gebäude mit Holzenergie beheizt wird.

Moderne Anlagen mit geringer Emission

Denn Holz sei eine C02-neutrale Ressource, sagte Verbandspräsident Adrien Dubuis laut Unterlagen. Heute gebe es innovative und hochmoderne Holzheizungen mit höchstem Wirkungsgrad und geringsten Emissionen.

Emissionen wie Feinstaub sind insbesondere bei veralteten Holzfeuerungen ein Problem. Im Kanton Zürich beispielsweise belasten jährlich 350 Tonnen Feinstaub die Luft durch das Heizen mit Holz, wie die Behörden letzten Herbst bekanntgaben. Mit richtigem Anfeuern und besseren Filtern könnten die Emissionen begrenzt werden.

An der «Holzenergie-Landgemeinde» wurden technologisch ausgereifte Einsatzmöglichkeiten der Holzenergie präsentiert. Zehn Betriebe waren vertreten.

bert/sda