Wie für die Sonnenenergie gelte auch für die Holzenergie: «Je früher wir umsteigen und je mehr wir in Forschung und Entwicklung investieren, desto besser ist es für die Umwelt und die Wirtschaft», sagte Piccard.
Holzenergie Schweiz wünscht sich, dass bis 2025 mindestens ein Viertel der Gebäude mit Holzenergie beheizt wird.
Moderne Anlagen mit geringer Emission
Denn Holz sei eine C02-neutrale Ressource, sagte Verbandspräsident Adrien Dubuis laut Unterlagen. Heute gebe es innovative und hochmoderne Holzheizungen mit höchstem Wirkungsgrad und geringsten Emissionen.
Emissionen wie Feinstaub sind insbesondere bei veralteten Holzfeuerungen ein Problem. Im Kanton Zürich beispielsweise belasten jährlich 350 Tonnen Feinstaub die Luft durch das Heizen mit Holz, wie die Behörden letzten Herbst bekanntgaben. Mit richtigem Anfeuern und besseren Filtern könnten die Emissionen begrenzt werden.
An der «Holzenergie-Landgemeinde» wurden technologisch ausgereifte Einsatzmöglichkeiten der Holzenergie präsentiert. Zehn Betriebe waren vertreten.
