Laut den Experten kann damit auch die Erosion des Flussbetts gestoppt werden, die langfristig die Trinkwasserversorgung der Region gefährdet. Die Natur- und Erholungsräume an der Aare würden aufgewertet.
Kritik am langsamen Hochwasserschutz
Nach dem August-Hochwasser war im Kanton Bern Kritik am langsamen Vorgehen beim Hochwasserschutz laut geworden. Der Kanton und die 18 Aare-Anrainergemeinden einigten sich in der Folge auf eine beschleunigte Umsetzung des bereits zuvor in Angriff genommenen Gesamtkonzepts. Die kommunalen Wasserbaupläne werden zu einem kantonalen Plan zusammengefasst.
Dieser soll bis Ende 2008 vorliegen. Im Gebiet der Gürbemündung werden bereits im kommenden Winter Sofortmassnahmen in Angriff genommen. In Januar entscheidet der Grosse Rat zudem über den Bau eines Stollens zur Verbesserung des Aare-Abflusses in Thun.
Ohne die Massnahmen in Thun, der Stadt Bern und an der Gürbemündung werden die Kosten für die Umsetzung des kantonalen Wasserbauplans auf rund 21 Mio. Franken geschätzt.
