Samstag, 12. Januar 2008
Herat - In Bagdad hat es zum ersten Mal seit mindestens hundert Jahren geschneit. Weisse Flocken gingen am Morgen auf die irakische Hauptstadt nieder, sie schmolzen jedoch am Boden sofort wieder.
Es sei der erste Schnee «seit mindestens hundert Jahren» in Bagdad, teilte die irakische Wetterbehörde mit. Das Phänomen entstehe durch das Zusammentreffen kalter und trockener mit warmen und feuchten Luftmassen.
Der Chef der Wetterbehörde, Daud Schaker, sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Schneefall hänge mit den weltweiten Klimaveränderungen zusammen.
Bagdad erlebt derzeit einen besonders kalten Winter, bei dem die Temperaturen nachts häufig um den Gefrierpunkt liegen. Tagsüber steigen die Temperaturen auf Werte um acht Grad.