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Guatemala: Hälfte der Opfer sind Kinder

Ein Mädchen in Guatemala.
Donnerstag, 13. Oktober 2005
Guatemala-Stadt - Kinder und Jugendliche sind nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF am stärksten von der durch den Wirbelsturm «Stan» in Zentralamerika ausgelösten Naturkatastrophe betroffen gewesen.
Die Hälfte der bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Guatemala getöteten Menschen seien Kinder und Jugendliche, teilte die Vertreterin von UNICEF in Guatemala, Gladys Acosta, in Guatemala-Stadt mit. Rund 1200 Kinder seien in dem Land durch den Sturm zu Waisen geworden.

Acosta forderte von der Regierung besondere Massnahmen zur Unterstützung der Minderjährigen in den betroffenen Gebieten. Die durch den Verlust ihrer Angehörigen traumatisierten Kinder benötigten vor allem auch psychologische Hilfe, betonte sie. In Folge des verheerenden Sturms kamen in Zentralamerika nach bisherigen Schätzungen rund 2000 Menschen ums Leben.

ht/sda