Sie sollen mit an Stöcken befestigten Messern die Schlauchboote der Greenpeace-Mitglieder attackiert haben und auch mit Signalmunition auf die Aktivisten und einen Helikopter gefeuert haben.
Ein Mitglied der Umweltschutzorganisation wurde schliesslich von einem Harpunen-Geschoss ins Bein getroffen. Er wurde in ein Spital auf Malta gebracht. Greenpeace will unverzüglich die Justiz einschalten.
Die Umweltschützer versuchen bereits seit Beginn der Fangsaison Mitte Mai, die Fischer zu stören. Unter anderem wurden Schiffe am Auslaufen gehindert. «Wir haben die Pflicht, alles zu tun, um das Aussterben dieser Art zu verhindern», kommentierte Emmanuel Buovolo von Greenpeace Frankreich.
Nach Angaben von Wissenschaftlern ist die Zahl der erwachsenen Blauflossen-Thunfische Roter Thun im Mittelmeer im Laufe der vergangenen 20 Jahre um 80 Prozent gesunken. Die französischen Thunfisch-Fänger dürfen in diesem Jahr bis zum 15. Juni auf die Jagd gehen. Insgesamt haben 17 Schiffe eine Fangerlaubnis erhalten.
