Der Sturm habe Sachschäden an Häusern angerichtet, umgestürzte Bäume hätten Strassen blockiert. Das ganze Ausmass der Schäden war am Samstagmorgen noch nicht bekannt.
Zweiter tropischer Sturm innert kurzer Zeit
Nach Angaben des US-Hurrikan-Centers in Miami Florida befand sich das Auge des Hurrikans am Samstagvormittag 11.00 MESZ schon rund 300 Kilometer nordnordöstlich von Bermuda. Bei Windgeschwindigkeiten von 165 Kilometern pro Stunde zog er mit 35 Stundenkilometern nordnordostwärts weiter. Für die Nacht zum Sonntag wurde er vor der kanadischen Insel Neufundland erwartet.
«Gonzalo» ist binnen kurzem der zweite tropische Sturm, der die Bermudas heimsucht. Nur wenige Tage zuvor war der Tropensturm Fay über die Inselgruppe gezogen und hatte Bäume und Strommasten umgeworfen.
Ein Menschenleben gefordert
Zuvor hatte «Gonzalo» in der Karibik gewütet, im niederländischen Teil der Insel Sint Maarten kam ein Mensch ums Leben. In der gesamten Atlantikregion, wo die Hurrikansaison im Juni beginnt und bis November dauert, ist «Gonzalo» in diesem Jahr aber erst der siebte benannte Sturm. Die Namen der Wirbelstürme werden in alphabetischer Reihenfolge vergeben.
Unwetter
«Gonzalo» sucht Bermudas heim - Stromausfall und Schäden
Samstag, 18. Oktober 2014
Hamilton - Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro Stunde hat der Hurrikan «Gonzalo» die Bermuda-Inseln im Atlantik heimgesucht. Die Bewohner des britischen Überseegebiets sassen nach einem Stromausfall in der Nacht zum Samstag weitestgehend im Dunkeln, wie der Sender BBC berichtete.
jbo/sda
