Insgesamt waren 250 Mitarbeitende von der Schliessung betroffen, wie Globus-Geschäftsführerin Janneke de Bruijn sagte. Sämtliche von ihnen würden selbstverständlich auch in der Zeit, in der sie nicht arbeiten konnten, bezahlt.
Auch für Handwerker kaum Risiko
Auch für die Handwerker habe kaum Gefahr bestanden, sagte Dietrich weiter. Die betroffene Zone sei sofort nach Entdecken des Materials geschlossen und abgeriegelt worden. Entdeckt wurde das asbesthaltige Isolationsmaterial am Samstagabend drei Stunden nach Ladenschluss beim Eingang Löwenstrasse.
Wir nehmen an, dass auf der gegenüberliegenden Eingangsseite ebenfalls Reste von Asbest im Isolationsmaterial vorhanden sind, sagte Heinz Klausner, Leiter Immobilien bei Globus. Deshalb muss beim Umbau dieses Bereiches des Erdgeschosses in nächster Zeit erneut eine Asbest-Sanierung durchgeführt werden.
Unterdruck und Schutzanzüge
Dieser Bereich wird dabei hermetisch abgeschlossen und die Arbeiten finden unter Unterdruck statt, erklärte Klausner. So bestehe weder für Mitarbeitenden noch für Kunden ein Risiko. Die Handwerker arbeiten in Schutzanzügen.
Der Globus an der Zürcher Bahnhofstrasse war bereits in den Neunzigerjahren für 15 Millionen Franken hinsichtlich Asbest totalsaniert worden. Diese Arbeiten wurden professionell gemacht, nichts wurde übersehen, sagte der Leiter Immobilien weiter. Wenn man die totale Garantie wolle, müsse man ein Gebäude abreissen.
